Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler*innen
Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) vergibt jährlich einen Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen. Ausgezeichnet werden Nachwuchswissenschaftler*innen für besondere Aktivitäten in der medizinsoziologischen Forschung. Unter Ausschluss des Rechtsweges entscheidet die von der DGMS benannte Jury die Preisvergabe nach den Kriterien Innovation und Originalität, Nutzen für das Fachgebiet und wissenschaftliche Qualität. Der Preis wird im Rahmen des Jahreskongresses der DGMS vergeben.
Im Jahr 2026 wird der Preis für eine herausragende Dissertation in Höhe von 1.000 € ausgeschrieben. Bewerbungen können von den Promovierenden selbst oder von Dritten eingereicht werden.
Bewerbungen (Selbstbewerbungen und Vorschläge) sind bis 15.06.2026 per Mail bei unserer Schriftführerin Frau Dr. Anja Knöchelmann einzureichen (admin@dgms.de). Bitte stellen Sie die Arbeit, eine Zusammenfassung (1 Seite) und einen Kurzlebenslauf des Verfassers/der Verfasserin (2 Seiten) zur Verfügung.
Unter Ausschluss des Rechtsweges entscheidet die von der DGMS benannte Jury die Preisvergabe nach den Kriterien Innovation und Originalität, Nutzen für das Fachgebiet und wissenschaftliche Qualität. Der Preis wird im Rahmen des Jahreskongresses der DGMS 2026 vergeben.
Wir freuen uns auf eure Einreichungen!
Rückblick zum letzten Förderpreis:
Im Jahr 2025 wurde der Preis für eine herausragende Masterarbeit im Rahmen unserer Jahrestagung in Jena an Frau Sophie Schellack vergeben. Ihre Masterarbeit mit dem Titel: „Predicting factors for return to work in European cancer survivors: a systematic review“ überzeugte die Jury durch Innovationskraft, wissenschaftliche Qualität und hohe Relevanz für die Medizinsoziologie und Versorgungsforschung.
Thomas-Lampert-Preis
Die DGMS vergibt alle zwei Jahre den Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Erforschung gesundheitlicher Ungleichheiten. In Frage kommen sowohl aktuelle theoretische als auch empirische publizierte Arbeiten (Bücher, Buchkapitel und Artikel in Fachzeitschriften). Der Preis kann an individuell Forschende, Autorengruppen und Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen werden.
Vorschläge werden aus dem Kreis der Mitglieder der DGMS erbeten (per Mail an admin@dgms.de). Sie sollen eine kurze Begründung (max. 300 Wörter) und die nominierte(n) Arbeit(en) enthalten. Die Vorschläge werden durch die Schriftführung anonymisiert an die Jury weitergeleitet, die aus zwei Vorständen und den Sprecherinnen der AG Sozialepidemiologie besteht. Die Jury entscheidet nach den Kriterien (1) Nähe zum Thema gesundheitliche Ungleichheiten, (2) Methodische Qualität, (3) Originalität und Fortschritt für das Feld, (4) Rezeption, (5) Sonstige Arbeiten der vorgeschlagenen Person/Institution.
Der Thomas-Lampert-Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses mit der DGSMP verliehen (erstmalig 2024 in Dresden).
Frist für die Einreichung von Vorschlägen für den Preis 2026 war der 31.12.2025.
Wissenschaftspreis "Klimawandel und Gesundheit"
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) wurde erstmals der von fünf Fachgesellschaften (DGPH, GMDS, DGSMP, DGMS, DGEpi) im Bereich Public Health gemeinsam ausgeschriebene „Wissenschaftspreis Klimawandel und Gesundheit“ verliehen.
Preisträgerin ist Dr. Claudia Quitmann vom Institut für Global Health am Universitätsklinikum Heidelberg. Ihre Dissertation mit dem Titel „Reducing Hospitals’ Greenhouse Gas Emissions: Status Quo and Future Pathways“ wurde von den Gutachtenden der beteiligten Fachgesellschaften als beste Einreichung ausgewählt.
Im Rahmen der Preisverleihung stellte Dr. Quitmann zentrale Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Anschließend überreichte Prof. Hajo Zeeb, stellvertretender Vorsitzender der DGPH, den mit 500 Euro dotierten Preis sowie die Urkunde.