Satzung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie e.V.

1: Name, Sitz und Eintrag

Der Verein führt den Namen "Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie" e.V., er hat seinen Sitz in Hamburg. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

2: Zweck des Vereins

Der Verein dient der Förderung der wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der Medizi­nischen Soziologie. Er vertritt als Fachgesellschaft die berufspolitischen Belange der Medizinischen Soziologie in Forschung, Lehre und Praxis. Der Verein verfolgt aus­schließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

3: Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft des Vereins unterteilt sich in ordentliche, außerordentliche und Ehren­mitglieder. Ordentliche Mitglieder des Vereins können einzelne Personen werden, die nachweislich auf dem Gebiet der Medizinischen Soziologie wissenschaftlich in der Forschung und/oder in der Lehre tätig sind. Außerordentliche Mitglieder können einzelne Personen werden, die planen, auf dem Gebiet der Medizinischen Soziologie in Forschung und/oder Lehre zukünftig zu arbeiten.

Die Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder erfolgt durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit auf schriftlichen Antrag. Die Ablehnung bedarf der Bestätigung durch die nächstfolgende Mitgliederversammlung.

Als Ehrenmitglied kann aufgenommen werden, wer die Ziele des Vereins unterstützt. Die Aufnahme von Ehrenmitgliedern erfolgt durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Ehrenmitgliedschaft für eine Person muß von einem Mitglied des Vereins beim Vorstand schriftlich beantragt werden.

Die Mitgliedschaft erlischt durch Todesfall, Austritt oder Ausschluß. Ein Ausschluß aus dem Verein ist durch einstimmigen Beschluß des Vorstandes möglich, wenn mindestens fünf Mitglieder den Ausschluß beantragt haben. Einspruch ist innerhalb von vier Wochen beim Vorstand möglich, über den Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversamm­lung mit einfacher Mehrheit.

4: Stimmrecht der Mitglieder

Ordentliche Mitglieder sind in allen Angelegenheiten des Vereins stimmberechtigt. Sie besitzen das aktive und passive Wahlrecht. Außerordentliche Mitglieder sind in allen Angelegenheiten des Vereins außer in Satzungs­angelegenheiten stimmberechtigt, sie besitzen das aktive Wahlrecht. Ehrenmitglieder haben beratende Stimme in allen Angelegenheiten des Vereins.

5: Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. die Arbeitsgruppen

6: Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist die Versammlung aller ordentlichen, außerordentlichen und Ehrenmitglieder des Vereins. Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle wesentlichen Angelegenheiten des Vereins, insbesondere über

  1. Wahl des Vorstandes
  2. Entlastung des Vorstandes aufgrund des Rechenschaftsberichtes des 1. Vorsitzenden und des Berichts der Rechnungsprüfer
  3. Wahl zweier Rechnungsprüfer
  4. Endgültige Entscheidung über den Ausschluß von Mitgliedern und über die Ablehnung von Aufnahmeanträgen
  5. Satzungsänderungen mit 2/3-Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder
  6. Festsetzung der Höhe der Mitgliederbeiträge
  7. Auflösung des Vereins mit 2/3-Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder
  8. Festlegung der Anzahl und inhaltlichen Bereiche von Arbeitsgruppen.

Der Vorstand beruft unter Mitteilung der vorläufigen Tagesordnung mindestens einmal innerhalb eines Jahres eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Der Zeitpunkt der Mitgliederversammlungen wird vom Vorstand bestimmt. Zwischen Einberufung und Termin der Mitgliederversammlung müssen mindestens vier Wochen liegen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Antrag zweier Vorstandsmitglieder und/oder eines Drittels der ordentlichen Mitglieder vom Vorstand einzuberufen. Die Einberufung erfolgt zugleich mit der Mitteilung der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor dem Tagungsbeginn.

Über die Mitgliederversammlung ist von einem Mitglied des Vorstandes Protokoll zu führen, das Protokoll ist vom Protokollführer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen. Das Protokoll ist den Mitgliedern zuzustellen. Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn nicht mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder beim Vorstand gegen das Protokoll Einspruch erhebt.

7: Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, zwei Stellvertretern, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Der Vorstand im Sinne des ' 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und seine Stellvertreter. Jedes Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 BGB ist einzeln vertretungsberechtigt.

Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Der Vorstand vertritt den Verein auch nach außen und führt die laufenden Geschäfte. Er berät und entscheidet in allen Angelegenheiten des Vereins, insoweit diese nicht in die Kompetenz der Mitgliederversammlung fallen.

Der Vorstand wird vom 1. Vorsitzenden oder auf Antrag zweier Vorstandsmitglieder vom 1. Vorsitzenden einberufen. Über die Vorstandssitzungen wird ein Ergebnisprotokoll angefertigt.

Der Vorstand gibt sich bei seiner konstituierenden Sitzung ein Arbeitsprogramm, das den Mitgliedern der Gesellschaft sobald als möglich zugeleitet wird.

7a: Die Arbeitsgruppen

Sie haben den Zweck, die Arbeit des Vereins durch arbeitsteilige Spezialisierung zu intensivieren. Die Arbeitsgruppen können aus ordentlichen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern bestehen. Die Mitgliederversammlung legt Anzahl und Gebietsbezeichnung der Arbeitsgruppen fest (siehe ' 6). Für jede Arbeitsgruppe sollen von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zwei Sprecherinnen/Sprecher gewählt werden; die Sprecherinnen/Sprecher müssen ordentliche Mitglieder sein. Die Wahlperiode beträgt 2 Jahre, Wiederwahl ist zulässig. Die Arbeitsgruppen berichten regelmäßig, mindestens einmal jährlich anlässlich der Mitgliederversammlung, ausführlich über ihre Arbeit und beteiligen sich nach Möglichkeit an den von der DGMS organisierten Tagungen.

8: Rechnungsprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer. Die Rechnungsprüfer berichten der ordentlichen Mitgliederversammlung über die Rechnungsführung des Schatzmeisters.

9: Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt sein Vermögen der Deutschen For­schungsgemeinschaft, Bad Godesberg, zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu verwenden hat.

Satzungsergänzung vom 06.12.1975

  1. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Ziele verwendet werden. Die Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
  2. Die Mitglieder haben in ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.
  3. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder auch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrem Beschluss durch die Mitgliederversammlung in Kraft.