Arbeitsgruppe Frauen und Gesundheit

Die Arbeitsgruppe ruht derzeit.

Die Arbeitsgruppe Frauen und Gesundheit besteht seit Oktober 1993 innerhalb der DGMS. Die Ziele der Arbeitsgruppe sind, den Schwerpunkt ‚Frauen und Gesundheit‘ als einen integralen Bestandteil in Forschung und Lehre zu etablieren sowie durch eine Vernetzung den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern. Hierzu stellt die AG eine Struktur zur Verfügung, die Kolleginnen und Kollegen in ihrem Engagement für Frauengesundheit unterstützt, ihre Arbeit koordinieren hilft und Raum für wissenschaftliche Diskussionen schafft.

Seit ihrer Gründung war die AG Frauen und Gesundheit auf jeder Jahrestagung der DGMS mit eigenen Veranstaltungen zur Frauengesundheit vertreten. Des Weiteren wurden zwei mehrtägige Workshops initiiert. Die AG ist auch bei Empfehlungen und Stellungnahmen zur Förderung und Institutionalisierung der Frauengesundheit aktiv. Sie organisiert sich im Nationalen Netzwerk Frauengesundheit und unterstützt den Verbund Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie (epimedGENDER.net).

Die AG hat derzeit ca. 19 Mitglieder (Stand 2013). Beteiligt sind sowohl Personen aus Wissenschaft und Forschung als auch aus Praxiseinrichtungen. Für weitere Informationen stehen Ihnen die Sprecherinnen der Arbeitsgruppe zur Verfügung:

Grundlagendokumente

Agenda Frauen und Gesundheitswissenschaften 1993

Empfehlungen für die Epidemiologie und Public Health Forschung 1994

Kontaktdaten der letzten Sprecherinnen

Dr. Petra Brzank
SOPHI Social Scienceand Public health Institute
Weserstr. 15
12047 Berlin
Telefon: (+49) 030 62729600
Email: brzank@sophi-berlin.de

Dr. Susanne Schnitzer
Charité Berlin
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft
Luisenstr. 57
10117 Berlin
Tel.: (+49) 030450529
Fax: (+49) 030450529991
E-Mail: susanne.schnitzer@charite.de

Aktivitäten

Über die Arbeit der AG geben folgende Workshops, diein den vergangenen Jahren von der AG auf den Jahreskongressen der DGMS veranstaltet wurden, einen Einblick. Die Übersicht erhebt keinenAnspruch auf Vollständigkeit.

2015 Regensburg DGSMP/ DGMS: Daten gewinnen, Wissen nutzen

AG Frauen und Gesundheit/ AG Theorie: Doing gender und Intersektionalität im Kontext von Gesundheitshandeln.

Moderation: Susanne Schnitzer, Stefanie Sperlich, Kerstin Hofreuter-Gätgens

Elisabeth Fink

Gesundheitsverhalten aus der Genderperspektive – Das Konzept des „doing genders“ und die Perspektive der Intersektionalität als Erklärungsansatz

Ingeborg Jahn, Tilman Brand

Intersektionalität als Konzept zur Analyse sozialer und gesundheitlicher Ungleichheiten

2014 Greifswald DGMS/DGMP: Gesundheit zwischen Wirtschaft und Demographie

AG Frauen und Gesundheit – freie Themen

Moderation: Petra Brzank, Susanne Schnitzer

Michel M, Seidel A, Wienholz S.

'Wir bekommen nur die Auskünfte, die wir konkret nachfragen' - Kontextfaktoren und selbstbestimmte Elternschaft von Frauen und Männern mit Behinderungen

McCool M, Theurich M, Apfelbacher C.

Prevalence and predictors of female sexual dysfunction: a systematic review

 

2013

Marburg

DGMS/DGSMP: Gesundheit zwischen Wirtschaft und Demographie

20 Jahre AG Frauen und Gesundheit – Wo kamen wir her, wo wollen wir hin?

Moderation: Petra Brzank, Yve Stöbel-Richter

Jutta Begenau, Cornelia Helfferich

Ein Bedürfnis institutionalisiert sich (download)

Stefanie Sperlich, Siegfried Geyer

Gratifikationskrisen in der Haus- und Familienarbeit – Gibt es Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Müttern?

Yve Stöbel-Richter

Familiengründung und reproduktive Gesundheit – welche Zusammenhänge gibt es?

Petra Brzank

Perspektive und künftige Schwerpunkte der AG Frauengesundheit in der DGMS (download)

Curricula geschlechtersensible Medizin

Moderation: Simone Weyers, Yve Stöbel-Richter:

Birgit Babitsch

Gender in der medizinischen Ausbildung: Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration am Beispiel der Medizinischen Soziologie

Jutta Begenau: Praxisworkshop: Übung zum Geschlechterhabitus

2012

Hannover

DGMS/ESHMs: Gesundheitliche Ungleichheit über den Lebenslauf

Intimate partner violence against women: structural and individual prevention potentials

Moderation: Daphne Hahn, Petra Brzank

Mandi Larsen

An international comparison of the relationships between social position, intimate partner violence exposure, and health outcomes

Loraine Bacchus (LSHTM, UK)

Promising health sector interventions for partner violence in Europe

Petra Brzank

Intimate partner violence against women: victims' help-seeking patterns

Lolita Herzig

Intimate partner violence (IPV): barriers for using the psychosocial support system – the view of affected women

Genderbezogene Aspekte von Burnout

Moderation: Yve Stöbel-Richter/Petra Brzank:

Jürgen Glaser

Was ist Burnout und wer ist davon besonders betroffen?

Isolde Daig, , Markus Zenger, Elmar Brähler, Yve Stöbel-Richter

Personal Burnout in der Allgemeinbevölkerung

Rüya-Daniela Kocalevent, Burghard Klapp, Elmar Brähler

Warnsymptome von Burnout? – Vorkommen von chronischem Stress und Erschöpfung in der Allgemeinbevölkerung unter Berücksichtigung der Geschlechterperspekive

Yve Stöbel-Richter, Markus Zenger, Isolde Daig , Elmar Brähler

Sind Mütter Burnout-gefährdeter als Frauen ohne Kind(er)?

2011

Bremen

DGMS/DGSMP: Prävention sozial und nachhaltig gestalten

Die Vernetzung von Versorgung und Prävention als Garant für Nachhaltigkeit bei der Verhinderung häuslicher Gewalt

Moderation: Daphne Hahn, Petra Brzank

Katharina Krauter

Ergebnisse qualitativer Interviews mit Tätern

Vertreter/in der BAG Täterarbeit

Prinzipien und Wirkung (Prävention/Intervention) von Täterarbeit

Petra Brzank

Determinanten des Hilfesuchverhaltens im Kontext von Partnergewalt gegen Frauen

2009

Hamburg

DGMS/DGSMP: Solidaritäten im Wandel

Qualitätsentwicklung in Public Health-Forschung und –Praxis durch Einbezug von Geschlecht

Moderation: Gabriele Bolte, Petra Brzank, Daphne Hahn, Ingeborg Jahn

Ineke Klinge (Maastricht)

„Gender Perspectives in European Research“

Moderierte Diskussion, Zukunftsszenario; Doppel-Slot

Neue Versorgungsmodelle für eine benachteiligte Gruppe? Die Implementierung  neuer Ansätze in der ambulanten Behandlung  körperlicher und psychischer Folgen von häuslicher Gewalt gegen Frauen

Moderation: Petra Brzank, Daphne Hahn

Daphne Hahn

ZuGang: Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung internationaler Erfahrungen im zahnärztlichen Bereich auf das deutsche Versorgungssystem

Hilde Hellbernd

MiGG: Zeitdruck und Versorgungsqualität -- Welche Intervention bei häuslicher und sexualisierter Gewalt ist in Arztpraxen möglich? Bericht zum Modellprojekt "Medizinische Intervention gegen Gewalt" in Berlin, SIGNAL e.V.

Beate Blättner

AUSWEG/EID: Bedingungen und Hindernisse der Implementierung eines Dokumentationssystems bei häuslicher Gewalt in der stationären und ambulanten Versorgung - Erfahrungen aus Hessen

2008

Jena

DGMS/DGMP: Psychosoziale Aspekte körperlicher Krankheiten

Geschlechtsspezifische Arbeitsbelastungen und Gesundheit

Moderation: Frauke Koppelin, Daphne Hahn

Wolfgang Hien

Männlichkeitsmuster in der Arbeitswelt

Frauke Koppelin, Bernd Müller-Dohm

Belastungen, Beanspruchungen in der Arbeitswelt - Ressourcen männlicher Industriemeister -Ansatzpunkte für ein geschlechtergerechtes Gesundheitscoaching

Sonja Nielbock, Michael Gümbel

Welchen Einfluss haben Geschlechterstereotype auf die Wahrnehmung und Bewertung von psychischen Belastungen?

2005

Berlin

DGMS, DGSMP: Die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Deutschland

Gender in den Gesundheitswissenschaften

Moderation: Gabriele Bolte, Frauke Koppelin

Ulrike Grittner, Kim Blomfield

Konstruktion landes- und geschlechtsspezifischer Sozialschichtindizes

Doreen Jager, Petra Rattay

Geschlechtsbilder TV und Kino, Suchtprävention

Ingeborg Jahn

Gender Mainstreaming im Gesundheitsbereich

Eva Mnich

Zusammenhang von Gender, Pflegearrangements und Wohlfahrtsstaat

Frauenspezifische Gesundheitsfragen

Moderation: Daphne Hahn, Ingeborg Jahn

Frauke Koppelin, Claire Moore

Häusliche Gewalt und Bedeutung interdisziplinärer Netzwerke

Susanne Mayrhofer

Frauenstationen Psychiatrie

Anke Saß, Thomas Lampert

Gesundheitsverhalten Alleinerziehender

Clarissa Schwarz, Beate Schücking

Steigende Kaiserschnittraten als epidemiologisches Problem

Die Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht als Beitrag zu einer bedarfs-und bedürfnisgerechten Gesundheitsversorgung (Moderierte Diskussion mit Impulsreferaten)

Moderation: Daphne Hahn, Ingeborg Jahn

Judith Fuchs (Geschäftsführerin GiM)

 

Ingeborg Jahn (Sprecherin des Fachbereichs Frauen und geschlechlechtsspezifische Gesundheitsforschung)

Daphne Hahn (Sprecherin des Arbeitskreises Frauen in der DGMS)

Stefan Lange (Stellvertretender Institutsleiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG)

Cornelia Lange (Robert Koch-Institut, Arbeitsgruppe Gesundheitsberichterstattung)

Bernt-Peter Robra (Institut für Sozialmedizin & Gesundheitsökonomie, Universität Magdeburg und Präsident der DGSMP)

2004

Bochum

Impulse

 

Empirische Ergebnisse der Geschlechterforschung

Moderation: Daphne Hahn, Birgit Babitsch

Brigitte Sorg

Genderanalyse in der Suchtprävention von Kindern und Jugendlichen. Geschlechtsdifferenzierung in Publikationen des Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung.

Petra  Brzank

Häusliche Gewalt und Versorgungsbedarf: Ergebnisse einer Patientinnenbefragung im Rahmen der S.I.G.N.A.L.- Begleitforschung (Prävalenzen, Gesundheitsfolgen, Unterstützungsbedarf)

Frauke Koppelin

Geschlechterdifferenzierenden Betrachtung der subjektiven Bewertung gesundheitlicher Belastungen erwerbstätiger Männer und Frauen

2003

Hamburg

Psychosoziale Gesundheit

 

Geschlechtsspezifische Perspektive

 

Moderation: Birgit Babitsch, Daphne Hahn

Ellen Kuhlmann

Lebensbedingungen und Ressourcen von Frauen

Anne Waldschmidt

Versorgung von Frauen mit chronischen Erkrankungen

Ursula Ender-Dragässer

 Frauen mit psychischen Erkrankungen

Cornelia Helfferich

Der Versorgungsbedarf von Frauen mit Behinderungen

Hilde Hellbernd

Häusliche Gewalt und Versorgung

Geschlechtsspezifische Versorgungsforschung

Moderation: Daphne Hahn, Birgit Babitsch

Ellen Kuhlmann

Geschlechtsspezifische Versorgungsforschung: Konzepte und Erfahrungen im internationalen Vergleich

Theda Borde

Inanspruchnahme medizinischer Versorgung: Interaktion zwischen Ethnizität und Geschlecht

Frauke Koppelin

Häusliche Gewalt: Anforderungen an eine angemessene medizinische Versorgung

2002

Halle

DGMS & DGSMP: Risiken und Ressourcen für Gesundheit

Erwerbsarbeit & Gesundheit

Moderation: Birgit Babitsch, Daphne Hahn

Ellen Kuhlmann

Gesundheitsversorgung im Wandel – neue Organisationsformen, Professionalisierung und Geschlechterverhältnisse

Antje Ducki

Risiken und Ressourcen von beruflicher Mobilität

Heidi Höppner

Frauengerechte betriebliche Gesundheitsförderung für Krankenschwestern

Lebensphasen und Gesundheit

 

Moderation: Daphne Hahn, Birgit Babitsch

Anneliese Hendel-Kramer

Gesundheitsbewertung und Gesundheitszufriedenheit allein erziehender Mütter

Thomas Lampert

Geschlechtsunterschiede in der Gesundheit im Alter

Ingrid Adam

Gesundheitliches Befinden ostdeutscher Frauen im mittleren Lebensalter vor dem Hintergrund des sozialen Wandels

2001

Bielefeld

DGMS: Gesundheit in der Region

 

Moderation: Daphne Hahn

 

Monika Wirthgen, Jutta Begenau

Partnerschaftskonflikte und Zellveränderungen am Gebärmuttermund. Ein Beitrag zur frauenspezifischen Gesundheitsversorgung

Giselinde Berg, Inez Werth, Mathias David

Geburt im Geburtshaus – ein frauenfreundliches Angebot?

Hintze, Bergmann, Schoppa, Bergmann, Dudenhausen

Motive und Entscheidungsdeterminanten der Berliner Frauenärzte bei der Empfehlung eines Entbindungsortes

Yve Stöbel-Richter, Elmar Brähler

Wie würden Sie ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand beschreiben? Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu Gesundheit, Belastungsempfinden und Außenkriterien

2000

Ulm

DGMS: Medizinische Soziologie in Ausbildung, Forschung und Praxis der Gesundheitsberufe

Moderation: Daphne Hahn

 

Heidi Höppner

Was hält Frauen in Pflegeberufen gesund?

Jürgen Collatz, Sophia Thies-Zajone

Sind Mütter anders krank?

Karin Krah

Schmerzerleben bei jüngeren Frauen und Männern

Giselinde Berg, Elke Barbian

Humangenetische Beratung in der Reproduktionsmedizin

Jutta Begenau/Siebert

Medizinstudierende etikettieren die ‚gesunde‘ Frau, den ‚gesunden‘ Mann – ein Beitrag zum Thema geschlechtsspezifische Gesundheitsvorstellungen

Frauke Koppelin, Rainer Müller

Geschlecht und Gesundheit – Ein Thema an den gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen Deutschlands?